Gabriele Lockstaedt gewinnt Ellinor Holland Kunstpreis 2018

Das Landsberger Tagblatt vergibt den Kunstpreis zum neunten Mal. Was bei der rauschenden Gala im Stadttheater alles geboten war. von Dominic Wimmer

 

„Ungewöhnlich in allen Formaten“ – so lautete das Motto in diesem Jahr beim Ellinor Holland Kunstpreis. Ins Rennen um die in der Region beliebte Auszeichnung waren drei Solokünstler und zwei Künstlergruppen. Darunter die Gruppe Randerscheinungen.

 

Sie widmet sich – wie der Name schon sagt – Randgruppenthemen. Sie begegnet Vorurteilen, stellt sich gegen Ausgrenzung und thematisiert Homosexualität. Im Rahmen der Kunstpreisgala im Stadttheater zeigte die Gruppe eine besondere Choreografie. Das Team wurde von dem Schauspieler, Tänzer und Sänger Emanuel Kasprowicz unterstützt, der zusammen mit Lydia Dittlein aus Kaufering die Choreografie leitete. Und sie wurde auch ausgezeichnet – mit dem Preis in der neu geschaffenen Kategorie „Nachwuchs“.

 

„Sie sind ungewöhnlich. Sie trauen sich was, sie verbinden Jung und Alt und sie provozieren“, sagte Jürgen Marks, der stellvertretende Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen, in seiner Laudatio. Er verlieh mit Bianca Wasserle von der Kauferinger „Kletterei“ denn neu geschaffenen Nachwuchspreis an „Randerscheinungen“, der mit 500 Euro dotiert ist.

 

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Wenn Musik auf Malerei trifft

Landsberg platzt bei der Langen Kunstnacht aus allen Nähten. Gabriele Lockstaedt gewinnt den Ellinor Holland Kunstpreis 2018. Ein Überblick über das Riesenspektakel. von Dominic Wimmer

 

„Ungewöhnlich in jedem Format“ – unter diesem Motto stand der Ellinor Holland Kunstpreis 2018. Und es war nicht nur ein ungewöhnlicher, sondern auch außergewöhnlicher Abend im Stadttheater. An dessen Ende gingen alle Nominierten mit einem Preis nach Hause und die Besucher mit vielen interessanten Eindrücken. Bei Malerin Gabriele Lockstaedt dürfte das Hochgefühl noch einige Zeit anhalten: Denn sie wurde mit dem Ellinor Holland Kunstpreis 2018 ausgezeichnet. „Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet. Das kommt total überraschend für mich“, sagte die Gewinnerin am Rande der Preisverleihung.

 

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Kunstpreis in Landsberg: Sie sind alles – außer gewöhnlich

Die Landsberger Gruppe „Randerscheinungen“ sieht die Kunst als Zufluchtsort. Sie geht ins Rennen um den Ellinor Holland Kunstpreis 2018. von Silke Feltes

 

Vor sechs Jahren, 2012, sind zwei junge Männer angetreten, die doch sehr arrivierte Landsberger Kulturszene mit queeren Inhalten aufzumischen. „Queer“ sind in der Regel Dinge, Handlungen oder Personen, „die von der Norm abweichen“ und den gesellschaftlichen Mainstream infrage stellen. Der Name der Gruppe ist „Randerscheinungen“. Ihr Projekt ist für den Ellinor Holland Kunstpreis nominiert. Der Preis wird im Rahmen der Langen Kunstnacht am Samstag, 15. September, ab 19 Uhr im Landsberger Stadttheater verliehen.

 

Aus eigenen schwierigen Erfahrungen in der Jugend und einem schwierigen Coming-Out haben Maximilian Huber (alias Max von Theben) und Julian Pietsch das „Projekt Randerscheinungen e.V.“ gegründet. 2013 kam ihr erstes Stück gleichen Namens auf die Bühne, episodische Szenen rund um die Themen Homo- und Transsexualität sowie Behinderung. Im folgenden Jahr bereits das nächste Stück: „Der verdorbene Apfel“ (Thema: Kleinbürgertum und Transsexualität). 2015 beschäftigte sich der „Gott der Träume“ mit Lebensentwürfen und deren Scheitern.

 

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Der Kunstpreis wird auch ein mystisches Erlebnis

Die Gruppe „Randerscheinungen“ ist für den Ellinor Holland Kunstpreis nominiert. Sie hat bei einem Videodreh die Fischzucht Sandau in eine andere Welt versetzt. von Alexandra Lutzenberger

 

Bei der Fischzucht Sandau laufen mystische Wesen am Lech entlang. Sie steigen in ein Boot und rudern. Sie tragen schwarze Kutten und haben Bemalungen am Körper. Die wenigen Spaziergänger bei Sandau sind überrascht. Sie sind mittendrin im neuen Theaterprojekt der Gruppe „Randerscheinungen“, die dort Aufnahmen für ihr Video macht. Die Gruppe ist für den Ellinor Holland Kunstpreis nominiert.

 

https://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Der-Kunstpreis-wird-auch-ein-mystisches-Erlebnis-id52029396.html

Ellinor Holland Kunstpreis: Diesmal wird es ungewöhnlich

Eine Filmemacherin, Akrobatik an den Aerial-Hoop-Ringen, moderne Klaviermusik und besondere Formate der Malerei sind für den Ellinor Holland Kunstpreis nominiert. Von Alexandra Lutzenberger

 

2010 hat das „Landsberger Tagblatt“ erstmals den Ellinor Holland Kunstpreis vergeben. Er ist nach der verstorbenen Verlegerin unserer Zeitung benannt, die neben ihrem sozialen Engagement für die „Kartei der Not“ auch eine große Kunstfreundin war. Davon zeugt auch die Skulptur „Aphrodite“ von dem renommierten Bildhauer Markus Lüpertz, die im Innenhof des Mediengebäudes der Augsburger Allgemeinen steht. Am Samstag, 15. September, wird der Ellinor Holland Kunstpreis zum neunten Mal verliehen. Nominiert sind: die Filmemacherin Ulla Geiger (die das LT heute vorstellt), das Projekt „Randerscheinungen“, der Musiker Markus Philipper, das Projekt des Regionalverbands Bildender Künstler und die Malerin Gabriele Lockstaedt.

 

https://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Ellinor-Holland-Kunstpreis-Diesmal-wird-es-ungewoehnlich-id50849461.html

 

Eine verruchte, derbe und rasante Abfahrt

Max von Thebens Stück „Badehaus Boudoir“ ist ein Spektakel aus Tanz, Gesang und Drama. Die Schauspieler liefern eine perfekte tänzerische Vorstellung ab. Von Alexandra Lutzenberger

 

Badehäuser gab es schon immer – nur nicht immer wurde darin nur gebadet. Es waren Orte, an denen Huren ein und aus gingen, und so manches Geschäft abgeschlossen oder auch mal ein Zahn gezogen wurde. Das Theaterstück „Badehaus Boudoir“ von Max von Theben (alias Maximilian Huber) spielt auch an einem solchen Ort. Wie der Name schon sagt. Die Sprache ist deutlich und manchmal vulgär. Nun ja, das war sie oft, doch hat uns das bei den Dramen und Komödien von Shakespeare und Molière je gestört?

Eine verruchte, derbe und rasante Abfahrt – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Eine-verruchte-derbe-und-rasante-Abfahrt-id43129496.html

Laster, Lust und Leidenschaft

Das Stück Badehaus Boudoir ist voller Abgründe. Von Dagmar Kübler

 

Der junge Stückeschreiber und Regisseur Max Huber alias Max von Theben hat seinen Theaterbesuchern in den letzten fünf Jahren schon einiges abverlangt. Er beschäftigt sich gern mit Randthemen. Und mit „Badehaus Boudoir“, so scheint es, wird er es noch bunter treiben. Vier seiner selbst geschriebenen Stücke wurden bislang im Landsberger Stadttheater gespielt – stets von Laien, mit denen Huber als Regisseur ihre Tiefen, ihre Grenzen und Fähigkeiten, diese zu überwinden, auslotet und erweitert.

Laster, Lust und Leidenschaft – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Laster-Lust-und-Leidenschaft-id43094076.html

„Das ist eine Rolle, das bin nicht ich“

Emanuel Kasprowicz ist Schauspieler, Tänzer und Sänger. In Landsberg spielt er, knapp bekleidet, Invidia im „Badehaus Boudoir“. Ein Porträt. Von Silke Feltes

Derzeit sorgt ein Theaterprojekt in Landsberg für viel Aufsehen. Die „Gruppe Randerscheinungen“ beschäftigt sich im „Badehaus Boudoir“ mit Menschen, die nicht im gesellschaftlichen oder sexuellen Mainstream leben. Denn die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß, es gibt so viele bunte Zwischentöne. Den Mann, der heimlich Frauenkleider probiert; das Mädchen, das lieber ein Junge wäre und alles Weibliche verabscheut, sich aber vielleicht dem gesellschaftlichen Druck beugt und als burschikose Frau lebt. Der maskuline Mann, der im Bett Männer bevorzugt und dennoch mit einer Frau verheiratet ist. Die androgyne Frau, die beide Geschlechter liebt

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„Das ist eine Rolle, das bin nicht ich“ – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Das-ist-eine-Rolle-das-bin-nicht-ich-id43210956.html

Leidenschaft im Boudoir

Landsberg – Sie suchen „Umgang mit Menschen“, wollen „eigene Grenzen sprengen“ und „Spaß haben“: Die inzwischen über 50 Mitwirkenden beim „Projekt Randerscheinungen“ haben unterschiedliche Vorstellungen von dem, was Schauspielen für sie bedeutet. Das kann manchmal zu Konflikten und Unzufriedenheit führen. Letztes Jahr konnten die Mitglieder Verbesserungswünsche äußern. Einer davon war eine straffere Führung. Und so gibt es heuer einen exakt ausgefeilten Probenplan. Denn im Oktober zeigen „Randerscheinungen“ ihre Jubiläumsaufführung „Badehaus Boudoir“ – eine Horror-Groteske mit Tanz, Gesang und Video.

Leidenschaft im Boudoir – weiterlesen auf Kreisbote: https://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/projekt-randerscheinungen-feiert-sein-fuenfjaehriges-bestehen-jubilaeumsauffuehrung-8138796.html

Vier Frauen und ihr Höllentrip

Theater „Gott der Träume“ im Landsberger Stadttheater. Wenn Freundinnen sich nach 40 Jahren wiedertreffen.Landsberg Vier Frauen, vier Leben – und vier so ganz unterschiedliche Schicksale über vier Jahrzehnte. Marzella, Paola, Hannah und Pezi sind nur durch eins verbunden, ihre Freundschaft aus der Jugendzeit. Autor und Regisseur Max von Theben machte aus dieser Geschichte das Theaterstück „Der Gott der Träume“ und ließ die Zuschauer an einem Treffen dieser Frauen nach 40 Jahren teilnehmen. Und Theben überzeugt dabei vor allem als Autor eines sehr besonderen Stücks.

Vier Frauen und ihr Höllentrip – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Vier-Frauen-und-ihr-Hoellentrip-id36004417.html

Träume mit Nebenwirkung

Landsberg – Vier Frauen beherrschen die Bühne. Sie waren Schulfreundinnen, haben nun aber schon den größten Teil ihres Lebens hinter sich. Nach 40 Jahren treffen sie sich wieder und ziehen Bilanz. Haben sich ihre Träume erfüllt? Max von Thebens satirische Komödie, das dritte Stück der Landsberger Theatergruppe „Randerscheinungen“, gibt eine eindeutige Antwort.
Paola, gespielt von Dr. Regina Kläger, ist die alternde Diva, die keine Rollen mehr bekommt. In jugendlicher Schönheit von Fellini entdeckt, rennt sie dem vergangenen Ruhm hinterher. Kläger spielt die Rolle mit der nötigen Übertreibung: Sie trinkt und schmollt, lacht laut und weiß doch ganz genau, dass ihr niemand mehr die Bewunderung geben wird, die sie so dringend benötigt. Ihr gegenüber stehen Hannah und Pezi, gespielt von Angelika Engl und Nikita Janson: Beide eher still, wollten sie sich mit dem Traum von Familie und Eigenheim zufrieden geben.

http://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/randerscheinungen-spielt-letztes-go

Das Beste aus den Schauspielern herausholen

Max von Theben ist Regisseur und Autor bei „Der Gott der Träume“. Aufführungen im November.
Er ist 25 Jahre jung und hat schon drei Theaterstücke geschrieben, inszeniert und erfolgreich im Stadttheater aufgeführt. Seine Schauspielerinnen geraten ins Schwärmen, wenn sie von ihm reden. Er hat einen Verein gegründet und eine Zeitschrift herausgegeben. Hat ein Jahr in Argentinien verbracht. Seine beiden Bachelorstudiengänge sind bald abgeschlossen. Wer kann das schon von sich behaupten?
Die Kurzversion würde lauten: Max von Theben ist ein vor Ideen sprudelnder, wissbegieriger und feinfühliger Suchender. Ein kreativer Geist, der für sich und seine Ideen Ausdrucksformen sucht. Einer, der Mut zum Handeln hat, weil er sich ständig weiter entwickeln will und daher Chancen sieht, wo andere Fehler sehen mögen.

Das Beste aus den Schauspielern rausholen – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Das-Beste-aus-den-Schauspielern-rausholen-id35875507.html

Boshafte Geschäftsfrau kontra Hausfrau

Theater „Gott der Träume“ zeigt unterschiedliche Frauentypen. Das LT stellt zwei der Schauspielerinnen vor, die in diese Rollen schlüpfen.Beide Damen betonen, sie seien an den Job gekommen wie die sprichwörtliche Jungfrau zum Kinde. Plötzlich hätten sie auf der Bühne gestanden. Und schuld sei der junge Maxi. Für niemand anderen hätten sie das gemacht, sagen sie. Denn unsägliche Angst vor dem Auftritt haben beide. Christine Wachsmuth und Angelika Engl spielen zwei der vier Hauptrollen im neuen Stück des jungen Landsberger Multitalents Max von Theben und seines Projekts „Randerscheinungen“….
Boshafte Geschäftsfrau kontra Hausfrau – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Boshafte-Geschaeftsfrau-kontra-Hausfrau-id35769307.html

Der Gott der Träume

Eine satirische Komödie über vier Frauen, vier Leben und vier Jahrzehnte präsentiert die Theatergruppe „Randerscheinungen“ ab November im Landsberger Stadttheater. Zu sehen ist „Der Gott der Träume“ am 5., 6., 7., 8. und 11. November.
Das Projekt „Randerscheinungen“ unter der Leitung von Maximilian Huber machte im vergangenen Jahr schon mit dem Theaterstück „Der verdorbene Apfel“ von sich reden. „Randerscheinungen“ ist ein Kunstprojekt, das sich die Thematisierung und Integration von Randgruppen durch Theater, Film und Ausstellungen zur Aufgabe gemacht hat.
Frauenfreundschaften sind unter anderem das Thema des vielschichtigen Stücks. Die früheren Freundinnen Marzella, Paola, Hannah und Pezi haben sich aus den Augen verloren. Nach 40 langen Jahren treffen sie sich zu einem gemeinsamen Wochenende. Die Versuche, sich gegenseitig tolle Frauen vorzuspielen, scheitern jämmerlich, stattdessen wird scharf geschossen und gestritten, bis die Fetzen fliegen. Werden sie die Wahrheit übereinander erfahren und vor allem: Warum hat Marzella nach vierzig Jahren zu diesem garstigen Kaffeekranz eingeladen? Die Dialoge der Frauen sind boshaft, wenn sie sich um Macht, Anerkennung und Bestätigung zanken. Können sie trotzdem zueinanderfinden?

Der Gott der Träume – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Der-Gott-der-Traeume-id35639757.html

Die Hexen – nicht von Eastwick, sondern von Niederlingen

Das Stück „Der verdorbene Apfel“ wurde von Autor Maximilian Huber selbst inszeniert. Es überzeugt in den komischen Momenten.Einen verdorbenen Apfel – den mag keiner essen, und der Apfel ist hier vordergründig das Symbol für die Menschen, die ein wenig anders sind und deshalb in Teilbereichen immer noch außerhalb der Gesellschaft stehen. Für die Menschen, mit denen keiner der „Normalen, Angepassten“ etwas zu tun haben will. Doch sind es nicht sie, die verdorben sind, sondern diejenigen, die sie aus Neid, Unsicherheit, Ignoranz und Dummheit verfolgen. Das zeigt Maximilian Hubers Stück sehr deutlich

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Die Hexen – nicht von Eastwick, sondern von Niederlingen – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Die-Hexen-nicht-von-Eastwick-sondern-von-Niederlingen-id31870997.html

Die Rache des „Knaben im Moor“

Landsberg – Der Verein „Randerscheinungen“ hat sich die Aufgabe gesetzt, mithilfe von Theaterstücken und anderen Projekten die gesellschaftlichen Realitäten von „Randgruppen“ zu thematisieren. So befasst sich das Stück „Der verdorbene Apfel“, das am Donnerstag Premiere feierte, mit Homose- xualität und Transsexualität.
Stark angelehnt an Friedrich Dürrenmatts „Besuch der alten Dame“ wird die Geschichte des jungen Clemens erzählt, der aufgrund seiner Homosexualität und seiner Liebe zum Sohn des Richters in seinem Heimatdorf Niederlingen angefeindet und misshandelt wurde. Vermeintlich im Moor verschollen gelingt ihm die Flucht, er taucht 13 Jahre später in Gestalt einer attraktiven jungen Schauspielerin wieder im Dorf auf. Behutsam nähert er/sie sich wieder seiner Familie an, stellt seinen damaligen Peinigern Fallen und provoziert so das Verhängnis des ganzen Dorfes, das in einem Fanal niederbrennt.

Drama mit etwas Komik

Landsberg – „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.“ Unter diesem Motto könnte das Theaterprojekt „Randerscheinungen“ der jungen Landsberger Regisseure Maximilian Huber (24) und Julian Pietsch (20) stehen. Sie haben einen Theaterverein gegründet, dem mittlerweile 30 Personen angehören. Derzeit laufen die Proben für ein Theaterstück, an dem Huber ein Jahr lang geschrieben hat: „Der verdorbene Apfel“. Premiere ist am 30. Oktober.

„Die jugendlichen Liebhaberinnen spielen wir nicht mehr“

Bei Dr. Regina Kläger geht die Theaterbegeisterung bis in die Jugend zurück. „Auf dem Gymnasium durften wir zusammen mit den Jungs ein Theaterstück spielen, das war ein riesiger Spaß.“ Auch sie wurde von Huber angerufen, beide spielten in seinem Stück „Randerscheinungen“ im vergangenen Jahr mit. „Wir sind zwei alte Schachteln mit Theaterbegeisterung“, sagt Kläger, das dürfe man auch ruhig schreiben. Sie mag alles spielen, auch wie jetzt eine Waschfrau. „Die jugendlichen Liebhaberinnen fallen ja nicht mehr in unser Repertoire.“ Den Text lernen, sei für sie kein Problem. Das ist einfach, schließlich verdiene sie ja auch als Ärztin ihr Geld mit Nachdenken. Lampenfieber kenne sie nicht. Allerdings sei es nicht immer einfach, Beruf und Hobby zu koordinieren. „Wir proben manchmal abends und das ganze Wochenende, das ist nicht leicht.“ Schluifelder lernt ihren Text bei langen Spaziergängen. „Am Anfang denke ich, das schaff’ ich nie und plötzlich, wie aus heiterem Himmel, sitzt es einfach“, sagt die Landsbergerin….
„Die jugendlichen Liebhaberinnen spielen wir nicht mehr“ – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Die-jugendlichen-Liebhaberinnen-spielen-wir-nicht-mehr-id31778717.html

Sparkasse fördert „Randerscheinungen“

Klasse: Sparkasse fördert »Randerscheinungen«
Die Sparkasse Landsberg-Dießen fördert erneut Theaterkultur: Für das Team des Landsberger Projekts „Randerscheinungen“ haben die Vorsitzenden Maximilian Huber und Julian Pietsch sowie Juanne Schluifelder und Roswitha Friedrichsdorf jetzt einen Spenden-Scheck über 1000 Euro von Bereichsleiter Lorenz Ellmayer entgegengenommen.
Mit dem Betrag unterstützt die Sparkasse das aktuelle Theaterstück „Der verdorbene Apfel“ des eingetragenen Vereins „Projekt Randerscheinungen“. „Wir sind der Sparkasse sehr dankbar, für diese finanzielle Unterstützung. Außerdem finden wir es gut, dass Kultur und gesellschaftskritische Themen bei großen Unternehmen wie der Sparkasse auf Gehör stoßen“, sagt Huber, Regisseur und Autor des aktuellen Stücks. „Es ist erst unser zweites Projekt und eine aufwendige Inszenierung. Über Unterstützung würden wir uns auch weiterhin sehr freuen, Interessenten können sich gerne und jederzeit bei uns melden“, wirbt 2. Vorsitzender Julian Pietsch, der erneut die Regieassistenz übernimmt.

Der verdorbene Apfel

Ansagen wie in einem Zug schwirren durch den Raum, eine junge Frau mit einer hervorragenden Soul/Jazzstimme singt, Stühle und andere Einrichtungsgegenstände werden von A nach B geschleppt, auffällig geschminkte Gestalten sind unterwegs. Kein Zweifel: In der Aula der Beruflichen Schulen Landsberg wird geprobt, an einem Theaterstück gefeilt.
„Es macht einfach Spaß, hier dabei zu sein“, erklärt Regina Kläger mit fröhlich grinsendem Gesicht und einem schicken Herzchenmund. „Es läuft langsam“, meint Maximilian Huber, einer der beiden Regisseure. Sein Kollege Julian Pietsch pflichtet ihm bei. Die beiden jungen Landsberger, Student und Schüler, haben im vergangenen Jahr das „Projekt Randerscheinungen“ ins Leben gerufen und mittlerweile als Verein eintragen lassen.

Der verdorbene Apfel – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Der-verdorbene-Apfel-id31460982.html

„Randerscheinungen“ werden ein Verein

Nach dem gleichnamigen Theaterstück „Randerscheinungen“ beschlossen Maximilian Huber und Julian Pietsch, einen Verein zu gründen. Dr. Regina Kläger, Juanne Schluifelder, Roswitha Friedrichsdorf, Christine Wachsmuth, Judith Huber und die beiden jungen Männer kamen zusammen und gründeten „Projekt Randerscheinungen“.
„Wir sind jetzt ein eingetragener Verein zur Förderung von Kunst und Kultur“, so Julian Pietsch (Zweiter Vorsitzender). „Der Verein hat die Aufgabe der Integration und Thematisierung von Randgruppen, was wir uns mit Theaterstücken, Filmen und Ausstellungen zur Aufgabe gemacht haben“, ergänzt Maximilian Huber (Erster Vorsitzender).

„Randerscheinungen“ werden ein Verein – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Randerscheinungen-werden-ein-Verein-id30170717.html

„Randerscheinungen“ als Verein

Landsberg – Es begann mit einem Theaterstück. „Randerscheinungen“, aufgeführt im Oktober letzten Jahres, thematisierte die Lebensrealität von Randgruppen. Nun haben die beiden Initiatoren Maximilian Huber und Julian Pietsch den Verein „Projekt Randerscheinungen e.V.“ gegründet, um sich der Thematik auch längerfristig widmen zu können.

http://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/maximilian-huber-julian-pietsch-proben-bereits-neues-stueck-der-verdorbene-apfel-3628962.html

Die im Dunkeln sieht man nicht …

Randgruppen der Gesellschaft? Damit befasste sich schon Brecht in seiner „Dreigroschenoper“ und in dem oben genannten Song. Maximilian Huber versuchte nun eine eigene Betrachtungsweise über Menschen am Rande der Gesellschaft. Szenen, die zum Nachdenken anregen.

http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Die-im-Dunkeln-sieht-man-nicht-id27294077.html

Kurze Szenen über RanderscheinungenKurze Szenen über Randerscheinungen

Landsberg Mit jedem Tag, mit dem die Premiere näher rückt, steigt die Spannung bei dem Studenten Maximilian Huber und dem Schüler Julian Pietsch: Die beiden Landsberger, die in derselben Straße aufgewachsen sind und sich von Kindesbeinen an kennen, haben das Kunstprojekt „Randerscheinungen“ ins Leben gerufen und stellen es mit einem ersten Theaterstück gleichen Namens der Öffentlichkeit vor.
„Die Grundidee stammt von Maximilian Huber“, sagt Julian Pietsch, „aber wir schreiben gemeinsam an dem Stück.“ Wobei das mit der Gegenwart durchaus wörtlich zu nehmen ist, denn die beiden sind, wie sie erklären, stets offen für Neuerungen, greifen auch kurzfristig noch aktuelle Themen auf und bauen sie ein. Alles andere, wie Werbung, Sicherung der Finanzierung, einfach die gesamte Organisation, die so ein Theaterstück mit sich bringt, machen die beiden Jungregisseure ebenfalls zusammen.

Kurze Szenen über Randerscheinungen – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Kurze-Szenen-ueber-Randerscheinungen-id26967921.html

„Randerscheinungen“ in die Mitte

Landsberg – Die Zielgerade ist fast erreicht. Die Idee, die die beiden jungen Theatermacher Maximilian Huber und Julian Pietsch nunmehr seit Dezember beschäftigt, ja komplett absorbiert, steht kurz vor der Bühnenreife: ihr Theaterprojekt „Randerscheinungen“ wird am 5. Oktober im Stadttheater uraufgeführt.

„Ich wollte schon immer mal ein Theaterstück schreiben“, bringt es Maximilian Huber auf den Punkt. Inspiriert von einem Argentinien-Aufenthalt und häufigen Theaterbesuchen dort, entstand plötzlich die Idee zu diesem Projekt. Per Skype und Telefon suchte er über den Atlantik hinweg Mitstreiter und fand sie in Julian Pietsch und Bea Ball, die sofort von der Idee begeistert waren.

http://www.kreisbote.de/lokales/landsberg/theaterprojekt-maximilian-huber-julian-pietsch-feiert-oktober-premiere-3129468.html

Theaterformation „Randerscheinungen“

Randerscheinungen ist nicht nur ein Theaterstück. Es ist auch ein Versuch, Einblick in die Realität von Randgruppen zu geben. Für das Ensemble stellt es ein Kunstprojekt dar, das unterschiedliche Menschen, Persönlichkeiten und Generationen zusammenführte. „Wir alle sind auf unsere Art und Weise Randerscheinungen und ohne das große Engagement unserer Darsteller wäre eine Umsetzung des Projektes unmöglich“, sagen die Regisseure Maximilian F. Huber und Julian M. Pietsch (Mitte)….
Theaterformation „Randerscheinungen“ – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/freizeit/veranstaltungen/Theaterformation-Randerscheinungen-id25971271.html